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Insel der Eidechsen

von Uwe (23.10.2004)





Und noch ein Artikel über die kleine Insel, die uns so am Herzen liegt. Nochmal einer aus Frankfurt (am Donnerstag gab's einen in der FAZ), diesmal von der Frankfurter Rundschau, Magazin-Beilage vom vorvergangenen Wochenende, Reiseteil. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an den Autoren, Dietmar Falk aus Berlin, der mir erlaubt hat, seinen Artikel in voller Länge auf der fonda.de zu veröffentlichen, und an Frau Martina Winkler vom Sekretariat Magazin & Medien der Frankfurter Rundschau, die mir den Artikel - produziert auf einem Mac und nicht als PDF verfügbar -, in digitaler Form, nämlich als Word-Dokument, zukommen ließ. Ein ganzseitiger Artikel (ich habe die Printausgabe vor mir) inkl. ausführlichem Serviceteil und zwei schönen Fotos von zwei renommierten Fotoagenturen (Corbis und Laif); einmal die Trucadors aus der Vogelperspektive, sehr interessant, einmal der Mola-Leuchtturm.

Und los geht's mit dem Text.



Insel der Eidechsen


TEXT: DIETMAR FALK

Früher war Formentera Refugium der Hippies, die vor der Zivilisation flüchteten. Heute ist die Insel eher Fluchtpunkt für Eltern mit kleinen Kindern, die im Herbst noch mal einen geruhsamen Strandurlaub verbringen wollen.

Fluchtburg gestrandeter Alt-Hippies oder Traumziel gestresster Eltern? Eher legendär oder eher gewöhnlich? Bei den Reisevorbereitungen wollte sich kein eindeutiges Bild von Formentera zeichnen lassen, was meine Frau und mich erst recht neugierig auf die Insel gemacht hat. Unser zweijähriger Sohn Jonathan war von Beginn an von unserer Wahl überzeugt. Auf der Fähre will er jedoch nicht mehr still sitzen, zu lange haben wir ihn vom Leben jenseits langer Hosen und vom Buddeln in einem schier endlosen Sandkasten vorgeschwärmt.

Ein Taxi bringt uns vom Hafen La Savina zu unserem Bungalow im Süden - fast die größte Entfernung, die möglich ist. Aber was heißt schon "Entfernung" bei einer Insel, die auf Landkarten wie Fliegendreck südlich von Ibiza auftaucht und nach 23 Kilometern ihr Ende gefunden hat? Formentera ist ungefähr so groß wie Sylt und damit die kleinste der Balearen. Allein mit ihren zwei Kalkblöcken, aus denen sie im Wesentlichen besteht, wäre die Insel wohl ein von Besuchern gemiedenes Eiland. Es sind die Strände, die dafür sorgen, dass sich neben den rund 6000 Einwohnern Jahr für Jahr anhaltend viele Touristen am Inseldasein erfreuen.

Nun also auch wir. Die Reifen knirschen über die Wege der Anlage "Las Dunas", deren Name uns nicht übersetzt werden muss. Linker Hand Dünen, rechter Hand Dünen. Und mittendrin, in einem Pinienwäldchen auf sandigem Grund, die Unterkünfte. Unsere Freunde sind seit gestern auf der Insel. Wir treffen sie im Empfangsbereich, wo die Eltern vor kühlen Getränken sitzen. Die fünfjährige Louisa und der dreijährige Constantin spielen - na wo schon? - im Sand. Jetzt, im Herbst, herrscht nicht mehr viel Betrieb. Es war richtig, der Empfehlung meines Reisehandbuchs zu folgen: "Komme nie im August nach Formentera! Die Strände sind voll, die Hotels überbelegt, die Kellner schwitzen und sind nervös."

Las Dunas.
Nervös ist hier niemand, und das Schwitzen überlässt man uns Nordmenschen. Innerhalb des ersten Tages hat mein des Spanischen unkundiger Freund den für sein Urlaubsvergnügen zentralen Satz gelernt: "Una cerveza grande". Die Kellner wissen um die Vorlieben der deutschen Gäste und können ihrerseits ein Wort akzentfrei sprechen: Apfelschorle. Getrunken wird sie immer dann, wenn Kinder mit am Tisch sitzen. Wer möchte da nicht die Geschichte über die Familie glauben, die "Las Dunas" zwei Wochen lang nicht verlassen haben soll?

Tief unten krachen die Wellen an die Felsen. Selbst von der sicheren Position auf meinen Schultern will Jonathan keinesfalls näher als drei Meter an die Kante der Klippen heran. Am dritten Tag hat unsere Familie den ersten Ausbruch gewagt, wir erkunden die Insel per Mietwagen. Hier an ihrem östlichsten Punkt Punta des Far bricht Formentera fast 200 Meter tief ab, was die Möwen, die sich hoch über dem Meer vom Wind tragen lassen, auf unsere Augenhöhe bringt.

Für Jules Verne war die Schroffheit Inspiration. In seinem Roman "Die Reise durch die Sonnenwelt" reißt ein Komet Nordafrika samt Spanien und Mittelmeerinseln aus der Erde heraus und nimmt sie mit auf seine Reise durchs All. Der Held findet Zuflucht auf dem hoch gelegenen Osten Formenteras. Dafür, dass uns hier im Schatten des Leuchtturms nicht zu fantastisch zumute wird, sorgt ein Reisebus, der gerade seine Fracht entlädt. Die meisten der britischen Senioren zieht es in das kleine Restaurant und den Souvenirladen. Nur wenige gehen das Risiko ein, sich vorne beim Naturgeschehen die Haare zerzausen oder den weißen Hut vom Kopf wehen zu lassen.

Wir machen uns auf den Weg zum zweiten Leuchtturm am anderen Ende der Insel. Anfangs verwehren Pinien, Lorbeerbäume und Steineichen die Sicht, doch plötzlich öffnet sich ein Panorama, für das allein sich der Ausflug gelohnt hätte: Unter uns liegt Formenteras schmalste Stelle, auf rund einem Kilometer Breite muss sich das Land gegen das Mittelmeer behaupten. An der südlichen Seite ziehen sich kilometerweit die Sandstrände der Platja des Migjorn, wo unsere Freunde gerade in der Sonne brutzeln. Hinter der heißen Luftmasse flirrt Ibiza am Horizont. Ein Hinweisschild auf einen Römerweg huscht vorbei, ich merke ihn mir für eine spätere Gelegenheit.

Von seinem Kindersitz aus entdeckt Jonathan die fremde Welt. In seiner Heimat Berlin sind es bevorzugt Müllautos, die ihn in ihren Bann ziehen. Hier meldet er mit sich überschlagender Stimme "Safe, Safe". Endlich sehen auch wir hinter den Natursteinmauern am Straßenrand die Schafe. Vor der Hitze suchen sie Schutz im Schatten der Feigenbäume, deren Kronen mit Stützen gehalten werden. Formenteras vormals mächtigstes Exemplar brachte es so auf einen Durchmesser von 30 Metern, bevor es zusammenbrach.

Als 1983 Katalanisch zur amtlichen Inselsprache erklärt wurde, verschwanden alle spanischen Ortsnamen. Hinter Sant Francesc, dem ehemaligen San Francisco, knickt die Straße nach Süden ab. Je weiter wir zum Leuchtturm am Cap de Barbaria kommen, desto weniger Pflanzen säumen unseren Weg. Die ehemals üppigen Wälder wurden bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Holzkohle verwandelt, damals eine der wenigen Verdienstmöglichkeiten für die Insulaner. Der Appetit der zahlreichen Ziegen hat dazu beigetragen, die Landschaft auf Felsen und krüppelige Sträucher zu reduzieren.

Was kümmert es den Sohn? Auf der Ummauerung des Leuchtturms lässt sich mit Mamas Hilfe prima balancieren, und zwischen den Steinen zucken türkisfarbene Blitze. Doch noch ist das Kind zu klein, um eine dieser Eidechsen erhaschen zu können. Podarcis pityusensis formenterae kommt einzig auf der Insel vor, so dass sie zu unserer Urlaubsbegleiterin wird - in natura, auf Postkarten und als Spielzeug.

Uns Erwachsene interessiert weniger, was zu ihren Füßen kreucht. Unsere Augen tasten die Grenze zwischen Himmel und Meer ab, im Verlangen die Sehnsucht zu stillen. Hier sind die Balearen Afrika am nächsten, also sollte es zu erspähen sein. Aber wir können uns mit den Umstehenden nicht einig werden, ob die Ahnung in der Ferne tatsächlich der Kontinent ist oder nur unser Wunschtraum von ihm.

Dass die Insel selbst einst ein Wunschtraum war, merken wir schnell. In den 1960er- und 70er-Jahren waren es die Hippies, die vor der Zivilisation nach Formentera flüchteten und ihr Refugium in einem Atemzug mit Kathmandu und San Francisco nannten. Im Zentrum von Sant Francesc haben wir rund zehn ergraute Erscheinungen aus dieser Vergangenheit ausgemacht. Sie könnten unsere Eltern sein, und ihre bevorzugten Frisuren sind das, was unsere wirklichen Eltern schon immer als "verfilzte Matten" bezeichnet haben. Vor einer Generation müssen die Blumenmuster ihrer Hosen der letzte Schrei an den Stränden gewesen sein. Die meisten der Späthippies sind zu Fuß oder per Motorroller unterwegs, einer in einer Ente.

Dietmar Falk.
Einige Tage später steht unsere kleine Reisegemeinschaft zwischen gleich mehreren dieser Enten. Sie sind das Transportmittel der meisten Händler, die sich in El Pilar zum Kunsthandwerkermarkt zusammengeschart haben. Die Mitte des Platzes schmückt ein rundes Mosaik aus Kachelscherben, im Zentrum eine vier Meter große Friedenstaube. Auch sonst mangelt es nicht an Klischees, die an die Basare unserer Schulzeit gemahnen: das Cannabisblatt als Motiv auf Umhängetaschen, daneben jeder erdenkliche Schnickschnack aus Holz und Muscheln. Mit Henna gefärbte Haare fehlen ebenso wenig wie ein verrückter Maler. Jonathan, Louisa und Constantin wuseln zwischen den Ständen hindurch und erbetteln sich bei ihren Eltern mit Sand gefüllte Stoffeidechsen. Uns Erwachsenen ist mulmig zumute. Wir fühlen uns wie Ethnologen, die Zeugen einer untergehenden Kultur sind - einer Kultur, die heute abhängig von dem Geld der Spießer ist, gegen die sie damals aufbegehrte.

Und genau diese Spießer sind wir, zwei deutsche Kleinfamilien, die ihren Urlaubsalltag zwischen Strand und Ausflügen verbringen. Mal buddelt ein Elternpaar mit allen drei Kindern im Sand, damit das andere in Ruhe einkaufen gehen kann. Mal geht das andere mit den Kleinen Eis essen, um den ersteren einen entspannten Restaurantbesuch zu ermöglichen. Sobald jede Familie sich selbst überlassen ist, zieht es uns mit Jonathan zu den Muschelschalen, die es an der Brandungskante zu sammeln gilt.

Bei einem dieser einsamen Spaziergänge verschlägt es uns nach Osten. Dort, wo das Vier-Sterne-Hotel Riu und die Ferienanlage Mar y Land direkt an den Strand stoßen, versuchen die letzten Gruppenreisenden des Jahres Spaß beim Beachvolleyball zu finden. Welche Entwicklung für eine Insel, auf der 1957 das erste Hotel eröffnet worden ist, im Jahr darauf das erste Taxi an den Start gegangen war.

Massentourismus im großen Stil wie auf Mallorca oder Ibiza gibt es auf Formentera bis heute nicht. Und doch haben die Massen des letzten halben Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen: Das Trinkwasser ist knapp geworden. Zwar war das rare Süßwasser schon immer ein Problem, doch bei den wenigen Insulanern und Besuchern konnte man lange Zeit mit Zisternen Abhilfe schaffen. Und niemanden störte es, wenn ab und an das Wasser nicht ganz so genießbar war, wie es hätte sein sollen. Heute sieht das anders aus. Bei uns in "Las Dunas" kommt das Wasser brackig aus den Hähnen, sodass wir Zehn-Liter-Kanister aus dem Supermarkt in unsere Bungalows wuchten müssen. Hotels wie das Riu können sich eine eigene Meerwasser-Aufbereitungsanlage leisten, weshalb die auf der Insel allgegenwärtigen zweisprachigen Plakatappelle "No malgastes el agua" - verschwenden Sie kein Wasser - dort wohl ungehört bleiben.

Am Tag vor unserer Abreise ziehen einige Wolken auf, und ich entschließe mich, endlich den Römerweg bei Es Calo zu wandern. Obwohl die Karten die Route als Camí Romà kennen, der Volksmund ihn auch Mönchsweg nennt und seine offizielle Bezeichnung Sa Pujada ist, lasse ich mich nicht verwirren und schlage mich an der richtigen Stelle der Hauptstraße PM-820 ins Gebüsch. Die Römer sollen hier die kürzeste Strecke auf die Hochfläche genommen und den Weg befestigt haben. Belegt ist das allerdings nicht, auch wenn die Pflasterung an manchen Stellen typisch römisch erscheint.

1993 wurde das am besten erhaltene Teilstück in die Denkmalliste aufgenommen und 2001 sorgfältig restauriert. Anfangs ist der Pfad unspektakulär, steigt nur verhalten an. Später kommen mir Wanderer entgegen, deren rote Köpfe und lautes Atmen einen erhöhten Schwierigkeitsgrad erwarten lassen. Die Eidechsenauf den Steinen des Wegesrandes sind schlauer und genießen unerschütterlich die letzten Sonnenstrahlen. Am Gipfelpunkt trennt mich lediglich eine dürre Holzstrebe vom Abgrund. Schließlich streicht mein Blick frei über die Insel und das azurfarbene Wasser der Nordküste. Formenteras wohl schönster Aussichtspunkt, geadelt durch die Anstrengung, ihn erreicht zu haben.

Abends sitzen wir alle am Strand und beenden den Urlaub mit einem Picknick. Die Kinder können nicht recht begreifen, was ein "Tintenfisch in eigener Tinte" ist, geschweige denn, dass man ihn essen soll. Wein und Apfelschorle kreisen. Während wir uns vom Untergang der Sonne blenden lassen, geht der volle Mond hinter unserem Rücken auf. Am Ende haben nicht nur die Kleinen vor Aufregung rote Wangen, als sie uns mit der Taschenlampe den Weg zu den Bungalows weisen.



Service-Teil

BESTE REISEZEIT:
Seinen größten Reiz entfaltet Formentera in der Nebensaison im Frühling und im Herbst. Dann sind die Temperaturen angenehm - auch zum Baden. Ein Nachteil ist, dass die Tourismusinfrastruktur dann nicht voll zur Verfügung steh. Der Sommer kann nur denjenigen empfohlen werden, die unangenehm heiße Mittagstemperaturen und gut gefüllte Strände mögen.

ANREISE:
Da Formentera keinen internationalen Flughafen hat, führt die Anreise über Ibiza. Die Touristenhochburg wird von vielen Fluglinien angesteuert, bei einer selbst organisierten Reise bietet Air Berlin gute Kombinationsmöglichkeiten. Die Flugzeuge starten mehrmals pro Woche von zahlreichen deutschen Flughäfen sowie von Wien, Salzburg und Linz aus gen Süden. Etwas störend: Manchmal gibt es eine Zwischenlandung auf Mallorca. Bei den Verbindungen zwischen Ibiza und Formentera kann zwischen normalen und schnellen Fähren, d.h. zwischen 25 Minuten und einer Stunde Transportzeit bzw. rund 12 und 16 Euro Fahrpreis, gewählt werden. Unter www.formentera-island.de/fahrplan finden sich die aktuellen Fährpläne.
[Anm. d. Webm.: Die wirklich aktuellen Fährpläne gibt's hier auf der fonda.de.]

UNTERKUNFT:
Wie die drei großen Balearen bietet auch Formentera Unterkünfte in allen Kategorien. Bei www.hotelsearch.com landet man beispielsweise viele Treffer, die Preise rangieren pro Nacht zwischen knapp 20 Euro (Hostel Pepe in Sant Ferrán) bis zu knapp 200 Euro (Insotel Club Formentera Playa an der Platja des Migjorn).
www.guiaformentera.com/lasdunas/indexgr.htm bietet einen ersten Eindruck von der im Text erwähnten Anlage "Las Dunas". Bei der angegebenen Telefonnummer bestehen gute Chancen, auf deutschsprachiges Personal zu treffen. Eine Liste feiner Ferienwohnungen findet sich bei www.formentera.co.uk, der Internetpräsenz des britischen Anbieters Astbury.

ESSEN UND TRINKEN:
Drei Plätze waren schon zu Hippiezeiten legendär: Die "Fonda Pepe" in Sant Ferrán, Carrer major 40, bietet bis Mitternacht katalanische und internationale Gerichte. Die "Blue Bar" liegt bei Kilometer 8 an der Hauptstraße der Insel. Von dort führt ein Weg Richtung Strand, wo sich die einstige Bar zu einem Restaurant mit internationaler Küche und einer täglichen Öffnungszeit von 12 bis 4 Uhr morgens gemausert hat. Etwas weiter südlich liegt der Pirata-Bus, der von einem wirklichen Bus zur Strandbude verkommen ist. Wer ihn nicht findet, muss sich nur nach der lauten Musik richten.

LITERATUR:
"Formentera" von Niklaus Schmid. Eine Insel auf dem Weg zur Legende. Bastei Lübbe, 1994. Das Buch hat zwar schon ein Jahrzehnt auf dem Buckel, erhält seine Frische jedoch durch zahllose Anekdoten, die in den üblichen Reiseführern nicht zu finden sind. Alle aktuellen Reiseführer tragen "Ibiza und Formentera" im Titel, für die kleinste der Balearen scheint sich kein eigenes Buch zu lohnen. Entsprechend wenig Platz nimmt Formentera jeweils ein. Erwähnenswert, weil mit brauchbarer Faltkarte: "Ibiza - Formentera", Lexikon sowie Wander-, Radtouren-, Freizeit und Straßenkarte. Kompass Nr. 239.

AUSKUNFT:
In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien und Zürich gibt es deutschsprachige spanische Fremdenverkehrsbüros. Das in Frankfurt ist zu erreichen unter: Myliusstraße 14, 60323 Frankfurt am Main, Tel. 069/725038, Fax 069/725313, E-Mail frankfurt@tourspain.es. Unter www.tourspain.es finden sich die anderen Adressen sowie vielfältige Informationen zu Spanien.



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