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Ärger mit Rollern - von Europcar empfohlene müssen nicht die besten sein

von Hanna (14.03.2001)


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Mein Freund und ich sind wahre Formentera-Liebhaber, d.h. jedes Jahr im September sind 3 Wochen Formentera angesagt. Um auf der Insel voranzukommen, brauchen wir einen fahrbaren Untersatz. Meistens ist es eine 80er Cross oder ein Roller. Bisher haben wir immer bei Mario in Es Pujols gemietet, aber letzes Jahr wollten wir die Preise nochmal vergleichen.

Nach langer Suche haben wir den Auto- und Motorrad-Verleih Mitjorn gefunden, mit einer dicken Werbung von Europcar. Dachten, es kann ja nicht schlecht sein. Wir gingen also rein, handelten einen fairen Preis aus (wir wollten zwei 80er nehmen) und freuten uns, einen günstigen Vermieter gefunden zu haben. Am Abend haben wir die zwei Maschinen abgeholt. Sie sahen zwar schon älter aus, aber alt heißt nicht gleichzeitig schlecht. Also machten wir uns gemeinsam mit Freunden auf den Weg, die Insel zu erkunden (sie waren zum ersten Mal auf Formenera). Als erstes stand das Cap de Barbaria auf dem Programm. Oben angekommen, merkten wir, dass ein Sturm aufkam, also machten wir uns auf den Rückweg. Es fing an, schrecklich zu regnen, und unsere Maschine hat prompt den Geist aufgegeben. Zum Glück ist sie noch bis zu einem Einheimischen-Restaurant gerollt, wo wir unsere nassen Klamotten trocknen und den Not-Dienst von Mitjorn rufen konnten. Nach ca. einer halben Stunde kam ein Angestellter mit einem Ersatzroller und hat unsere 80er mitgenommen.

Am nächsten Tag wollten wir zur Tauchschule. Wir fuhren die lange Straße an Es Caló vorbei, auf einmal versagte unser Roller: der Luftschlauch war gerissen. Auch hier hatten wir das Glück, dass unsere Freunde dabei waren, die sich auf den Weg machten, mal wieder den Not-Dienst zu holen. Wir bekamen einen Ersatz-Roller und die Welt war für uns wieder in Ordnung (dachten wir!). Am Abend haben wir unsere 80er wieder abgeholt, nach einer anderthalbstündigen Wartezeit vor der Vermietung, und fuhren mit unseren Freunden richtung San Francesc. Auf dem Weg hielten wir an der Tankstelle an, da unsere Freunde tanken mussten. Nach dem Tanken, als wir starten wollten, ist an der 80er doch glatt der Gaszug gerissen. Auch da kam uns das Glück zur Hilfe, da an der Tankstelle der Sohn des Besitzers tanken wollte und uns Hilfe angeboten hat. Also mal wieder, der Notdienst.



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