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Marvin, das Fonda-Baby

von Rene (02.12.2001)


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Marvin, das Fonda-Baby
Fünfeinhalb Jahre ist es nun her, als wir damals, noch zu zweit, in der Fonda waren und mir von der Dänin dieses kleine Etwas auf den Schoß gesetzt wurde. In diesen fünfeinhalb Jahren ist so einiges passiert und Marvin hatte schon diverse Male Gelegenheit, Formentera zu besuchen.

Das erste Mal war er zusammen mit uns im Alter von sage und schreibe einem dreiviertel Jahr dort. Nun ist es also rund fünf Jahre her und am Tag der Fiesta in San Ferran war Aktion angesagt. Die Aktion bestand natürlich aus dem begeisterten Zuschauen bei der Vorführung der mallorquinischen Truppe (es war sagenhaft, wie die Leute Türme aus sich selbst bauten und es muss ein begeisterndes Gruppenerlebnis sein, so etwas zu realisieren), dem alltäglichen Besuch in der Bar Verdera, inklusive Verschlingen von diversen Tapas und zur Krönung gab es dann den ersten Besuch von Marvin in der Fonda. Da saßen wir also nun, nach eben diesen rund fünf Jahren das erste Mal abends in der Fonda. Da die Tapas der Bar Verdera mittlerweile schon verdaut waren, stand einem Besuch im Restaurant nichts im Wege. Marvin stopfte die unvermeidlichen Pommes in sich hinein (auch gutes Zureden half nicht, doch wenigstens mal die Fische von Mama und Papa zu probieren - Kids halt) und wir machten uns über die nett gegrillten Kleinigkeiten her. Im Anschluß daran gingen wir in die Fonda und versuchten Marvin zu erklären, dass hier damals sozusagen sein Grundstein gelegt wurde. Absolut unbeeindruckt davon betrachtete er begeistert die abgespacten Illustrationen an den Wänden. Fasziniert schaute er sich alles ganz genau an, bis sein Blick am Flipper in der Ecke hängen blieb. Nun, da einem Vierjährigen ein Flipper nicht unbedingt hundertprozentig theoretisch erklärbar ist, blieb mir also nichts anderes übrig - nach einem aufforderndem "Mach du mal" von Tina - anhand von einem Geldeinwurf in den Münzschlitz dieses Gerät in der Praxis zu erklären. Aus 100 Peseten wurden 200, aus 200 wurden dann 300 und zum Schluss hatten wir beide wohl so insgesamt 1000 Peseten verspielt. Da Marvin schon seit geraumer Zeit nichts mehr getrunken hatte und durstig war, beschloss er, sich etwas zu trinken zu bestellen (man glaubt es nicht, aber er hat da überhaupt keine Scheu, sich kurzerhand an die Theke zu stellen und etwas zu bestellen. Teilweise gibt das dann ein paar Probleme bei der Abrechnung, aber im Großen und Ganzen funktioniert das wunderbar).



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