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Leib & Seele

betreut von Uwe
Update: 07.11.2003



Formentera mag nicht gerade reich an kulturellen Highlights sein, und auch die Sehenswürdigkeiten halten sich in Grenzen, lässt man die Natur außen vor. Wer nachts was erleben will, ist ohnehin auf der Nachbarinsel Ibiza besser aufgehoben. Eines aber kann man vorzüglich auf der kleinsten Baleareninsel: essen, Flair in den Lokalen erleben, dort interessante Gesichter sehen und mehr. Nachfolgend einige Tipps. Die Höchstwertung sind sechs Sterne. Weil das aber nicht soo wichtig ist, werden die Sterne hübsch klein gehalten...

Insel-Gastrokarte

Can Rafalet (Es Caló)

Das Can Rafalet im Fischerdorf Es Caló (Foto: 1st_maxi).
Lage: Direkt an dem kleinen Fischerhafen in Es Caló, man biege, von San Fernando kommend, in die erste Straße links ein, die nach Es Caló hinein führt, und suche sofort einen Parkplatz (ist selbst in der Nebensaison manchmal gar nicht so einfach).

Und schon muss man sich entscheiden: Bleibt man in der rechts gelegenen Bar auf der wunderschönen Terrasse mit Liegestühlen, oder geht man gleich in das etwas weiter links gelegene Restaurant. Diese Entscheidung wird einem manchmal schon dadurch abgenommen, dass im Restaurant (mit einer ebenfalls traumhaften Terrasse) eine Reservierung auch außerhalb der Hochsaison durchaus angebracht ist.

Bleiben wir also zunächst mal bei der Bar: Eine sehr gut sortierte Getränkekarte, sehr zu empfehlen die "Sangria de Champagne", tolle Rundumsicht auf den Hafen, auf Ibiza und von Mai bis etwa Ende August eine wunderschön im Meer versinkende Sonne, das Ganze hautnah auf einem bequemen Liegestuhl – da kommt Freude auf!

Wer nur eine Kleinigkeit essen will, ist hier auch richtig aufgehoben, die Spezialität des Hauses: Eine Platte "Tostadas" mit diversen Leckerein drauf – einfach köstlich und preislich mit sechs Euro völlig in der Range. Auch die diversen Pizzen kommen eindeutig nicht aus der Tiefkühltruhe. Der Service in der Regel sehr freundlich, aber manchmal etwas unterbesetzt. Ein Kellner für zeitweise 35 bis 40 Gäste ist halt ein bisschen knapp.

Das Restaurant lässt keine Wünsche offen. Alles, was irgendwie mit Seetieren zusammenhängt, ist uneingeschränkt zu empfehlen, die Tipps der Bedienung zu Tagesangeboten sollte man sich unbedingt zu Herzen nehmen. Pan e Allioli ist mit einem Euro o.k., den Hierbas gibt’s so hinterher. Die Preise liegen im Rahmen, etwas teurer als Sa Platgeta, aber dafür mal eine Location direkt am Wasser, die auch ohne Geländewagen oder Sauerstoffgerät erreichbar ist.[1st_maxi]

Wertung: *****

 
 

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